Wandern in Ulm, um Ulm und um Ulm herum   

Ein Wanderführer für Alt-Ulmer, Neu-Ulmer und andere Menschen, die gerne zu Fuß unterwegs sind

Ulmer und Neu-Ulmer fahren zum Wandern ins Allgäu, auf die Schnelle vielleicht noch an den Trauf der Schwäbischen Alb. Und die vielen Touristen, die nach Ulm kommen, wollen das Münster besteigen, den Weihnachtsmarkt besuchen, den Schwörmontag genießen, im Legoland bei Günzburg Spaß haben, vielleicht noch den Blautopf anschauen oder die Steinzeit im Archäopark Vogelherd ...

Aber Wandern in Ulm, um Ulm und um Ulm herum? Ja natürlich, es gibt wunder- und wanderbare Wege in und um Ulm. Klicken Sie auf die roten Links!

In Ulm kreuzen sich vier traditionelle, überregionale, durchgehend markierte Weitwanderwege und der Donauwanderweg Via Danubia:

Der Hauptwanderweg 2 (HW2) des Schwäbischen Albvereins, der Alb-Südrand-Weg, führt von Donauwörth über Ulm nach Tuttlingen. Die Spitze des Dreiecks soll nach Tuttlingen zeigen. Alle Informationen hier:  https://wege.albverein.net/hauptwanderwege/hw2/

Der Hauptwanderweg 4 (HW4) des Schwäbischen Albvereins, der Main-Donau-Bodenseeweg, führt von Würzburg über Ulm nach Friedrichshafen. Alle Informationen hier: https://wege.albverein.net/hauptwanderwege/hw4/

Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg von Würzburg nach Ulm. Alle Informationen hier: http://www.jakobswege-europa.de/wege/wuerzburg-ulm.htm

Der Jakobsweg Nürnberg - Ulm - Konstanz. Alle Informationen hier: http://www.jakobswege-europa.de/wege/nuernberg-konstanz.htm 

Via Danubia  - der Donau-Wanderweg vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Alle Informationen dazu unter www.donauwandern.de. 2850 Flusskilometer entsprechen 3600 Wanderkilometern in 212 Etappen auf wanderbaren Wegen und auch Straßen, von den Quellen der Breg und der Brigach bis zum Delta mit seinen drei Mündungsarmen Kilia, Sulina und St. Georg. In Deutschland und Österreich ist der Weg ganz unterschiedlich markiert. Berücksichtigung finden die Premiumwege und die Qualitätswege, aber auch andere touristischen Wege ohne Prädikat. Unterhalb von Wien finden sich markierte Wege nur in der Slowakei und vereinzelt in Ungarn.

In Ulm, um Ulm und um Ulm herum, die Ulmer Wege:  --> Mit einem Klick kommen Sie zu allen Informationen zu den schönsten und interessantesten Wegen im Ulmer Land - jeweils mit Karte, Beschreibung, GPS-Daten, GoogleEarth-Routen und wichtigen Links. Achtung: Viele Wege sind nicht oder nur teilweise markiert. Bei schöneren Alternativen wird vom markierten Weg abgewichen. Wanderer wandern auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keinerlei Haftung, bitten aber um Korrekturen, Ergänzungen oder Fehlermeldungen an info@lustwandeln.net .

Mörike-Weg: Der Weg des Schusters Seppe von Stuttgart nach Ulm - in 5 oder mehr Tagen von Stuttgart nach Ulm

Lonetalweg: In drei Tagen durch 150 Millionen Jahre Erdgeschichte und durch 100 000 Jahre Menschheitsgeschichte. Als Rundweg 5 Tage

Ulmer Höhenweg: Aussichtsreicher Panoramaweg am Ulmer Stadtrand. Streckenweg, 10,5 km, ? Hm Anstiege

Hochsträß-Butzental-Runde: Bei Föhn mit Alpenfernsicht von der Zugspitze bis zum Säntis. Rundweg, km, Anstiege

Kiesentalpfad: Der Geheimtipp der Ulmer Wanderer. Rundweg, km, Anstiege

Lauterfelsensteig: Qualitätsweg im Kleinen Lautertal. Rundweg, km, Anstiege

Blaubeurer Felsenstieg: Von der küssenden Sau zur schönen Lau und zum Rusenschloss. Rundweg, km, Anstiege

Blaubeurer Eiszeitjägerpfad: Zum Fundort der ältesten Musikinstrumente der Welt. Rundweg, km, Anstiege

Urzeitweide bei Gerhausen: "Auerochsen" und "Wildpferde" im ehemaligen Steinbruch. Rundweg, km, Anstiege

Rund um Hörvelsingen: Romantische Täler, Wacholderheiden und gutes Bier. Rundweg, km, Anstiege

Reise durch die Erd- und Menschheitsgeschichte rund um Urspring: Lone-Quelltopf, Neandertaler, Jungsteinzeit, Kelten, Römer ... Rundweg, km, Anstiege

Berg und Tal um Lonsee: Allerlei Interessantes um den Hauptort des oberen Lonetals. Rundweg, km, Anstiege

Fohlenhausrunde: Einsamer Traumpfad über 3 Berge und den Spanischen Steig. Rundweg, km, Anstiege

Neandertalerweg: Zu den UNESCO-Welterbehöhlen im Lonetal. Rundweg, km, Anstiege

Höhlengang: Vom Archäopark zur Charlottenhöhle. Rundweg, km, Anstiege

 Mörike-Weg: Der Weg des Schusters Seppe von Stuttgart nach Ulm - in 5 Tagen von Stuttgart nach Ulm

Das Stuttgarter Hutzelmännlein. Märchen von Eduard Mörike. Stuttgart 1853 "Wohl vor fünfhundert und mehr Jahren, ... , befand sich in Stuttgart ein Schustergesell namens Seppe bei einem Meister, der ihm nicht gefiel, ... ; und weil er nie gar weit vor seine Vaterstadt hinausgekommen, so war er jetzt willens zu wandern." - und zwar von Stuttgart nach Ulm. Da der Seppe in Ulm in der Liebe Pech hat, wandert er auch wieder zurück. Mörike hat einen Großteil der württembergischen Landschaft selbst erwandert. Von ihm stammen einige der stimmungsvollsten Beschreibungen der Schwäbischen Alb und ihres Vorlandes, natürlich verpackt in Gedichte, Romane und Märchen wie im "Stuttgarter Hutzelmännlein", in dem ja auch noch die Mär von der Schönen Lau enthalten ist.

Wir haben versucht, den Weg des Seppe nachzuwandern. Natürlich haben die Errungenschaften unserer Zeit (Autobahnen, Flughafen, Messe, Bundesstraßen, Industriegebiete usw.) einen Teil des Weges nicht wanderbar bzw. wunderbar gemacht. Aus diesem Grunde gibt es Abweichungen, schöne Umwege zu Naturdenkmälern, Aussichtspunkten oder historisch interessanten Orten. Die Wanderstrecke beträgt etwa 120 km, verteilt auf 5 bis 7 Tage. Warnung: Große Teile der Wege vor allem im Albvorland und um Heroldstatt sind asphaltiert.

1. Etappe von Stuttgart nach Aichtal: Auf "Stäffele" und schönen Fußwegen aus der Großstadt heraus, über die Fildern auf der alten Poststraße ins romantische Siebenmühlental und ins Aichtal

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Start in Stuttgart Hbf, durch die Klettpassage in die Königstraße, gleich links durch die Theaterpassage in den Oberen Schlossgarten, Richtung Staatsoper. Vor dem Eckensee nach rechts zum Schlossplatz, zum Schillerplatz queren. Nördlich um den Fruchtkasten. Wer schaut an Westecke auf uns herunter? Das Hutzelmännlein! In die Kirchstraße, links zum Marktplatz, weiter in die Marktstraße. Die Hauptstätter Straße unterqueren, an der Leonhardskirche vorbei in die Pfarrstraße, zum Katharinenplatz. Die Olgastraße queren, dann das Lorenzstäffele hinauf, in die Nagelstraße, Hohenheimer Straße und Dobelstraße queren, rechts in den Oberen Reichelenbergweg, links in die Wernhaldenstraße und gleich rechts in den Rottannenweg, zum Waldrand beim Bopserbrünnele. Hier auf Weg schräg rechts aufwärts in den Wald zur Bopserhütte. Den Weg rechts von den Bänken und der Feuerstelle nehmen (westl. Wernhaldeweg), die erste Abzweigung links über die Treppen hoch bis zur Jahnstraße, queren zum Königsträßle, hier bis zur Löwenstraße, rechts, auf dem parallelen Waldweg immer an der Bebauung entlang, später am Hospitalwald entlang, nach rechts, das Ramsbachtal queren. Am Rand der Siedlung Hoffeld treffen wir auf dem Albvereinsweg mit der Markierung , dem wir über Echterdingen (Mittagsrast im *"Hirsch" wie weiland Goethe) bis ins Siebenmühlental folgen. Auf der Alten Poststraße erreichen wir die Schlößlesmühle. Nun nach der Markierung zur Kochenmühle, Kaffeepause, zur Oberen und Unteren Kleinmichelesmühle und schließlich zur Burkhardtsmühle. Hier die Aich queren und der Markierung bis Neuenhaus folgen. Bus Neuenhaus - Grötzingen.

25,1 km, 750 Hm Anstiege

Ü: **Hotel Aichtaler Hof, Aichtal-Grötzingen, 07127-9590, **Abendessen im Gasthaus zum Adler schräg gegenüber (Wild!). Weitere Informationen: www.aichtal.de    https://de.wikipedia.org/wiki/Aichtal  

2. Etappe von Aichtal nach Dettingen/Erms: Vom Schönbuch ins Neckartal, dann durchs Albvorland mit seinen Vulkanbergen und der klassischen Aussicht auf die "blaue Mauer" der Schwäbischen Alb ins Fachwerkdorf Dettingen im Ermstal.

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Bus Grötzingen – Neuenhaus. Wanderung ab Neuenhaus, durch die Mozartstraße zum Wanderparkplatz am Eingang zum Schaichtal. Auf dem Albvereinsweg nach Schlaitdorf. An der Einmündung der Brunnengasse in die Neckartenzlinger Straße verlassen wir den markierten Weg. Kurz links, dann gleich wieder nach rechts in die Talstraße, um den Ort herum, auf dem Radweg rechts abwärts zur K1235, diese queren, ca. 150 m hoch Richtung Altenriet, links ab auf dem asphaltierten Feldweg. Im Wäldchen schräg links ab abwärts zur K1235, rechts, links, rechts, B297 queren, auf der Fußgängerbrücke über den Neckar, dann links über die Erms. Auf dem Fußweg an der Erms entlang - das Ortszentrum von Neckartenzlingen lassen wir rechts liegen. An der Ermsbrücke nach links zur L1208b, bis zur ersten Abzweigung nach links hoch in die Straße Im Rotenbach bis zur Eichendorffstraße, diese rechts, auf der Brücke über die B312, nach rechts, an der Siedlung vorbei geradeaus in den Wald, hier bei Weggabelungen immer links halten. Am Waldrand immer links hoch auf die Bempflinger Höhe, Rast im Anblick der "blauen Mauer". Auf dem Feldweg Richtung SO zum Ortsrand von Bempflingen. Nach links zur K1257, kurz nach rechts, die K1231 queren, kurz links, dann rechts unter der Bahn durch. An den Sportplätzen vorbei zum Ortsverbindungsweg Großbettlinger Straße. Kurz nach links, dann rechts in den Reuschhaldenweg bis zum Ortsrand von Kleinbettlingen. Hier nach links auf den Grasweg hinter den Häusern am Ortsrand zur Bergstraße. Nach links bis zu den landwirtschaftlichen Gebäuden zur Linken. Hier nach rechts und auf dem Grasweg etwa 500 m Richtung SO. Dann nach links Richtung Grafenberg, wo wir am Ortseingang auf den markierten Albvereinsweg treffen, dem wir über den Grafenberg - Aussicht genießen, Rast – zum Arboretum, mit einem Abstecher auf den aussichtsreichen Florian (522 m) bis zum Gasthaus Kappishäusern folgen. Hier verlassen wir die Markierung, queren die L1210, gehen Richtung SW am Waldrand entlang, dann in den Wald und nach etwa 600 m ab L1210  links abwärts Richtung SO zum Radweg unter den Halden, und auf diesem nach Dettingen/Erms.

21,2 km, 700 Hm Anstiege

Ü: **Gasthof Rössle, Dettingen/Erms, 07123-97800. Weitere Informationen: www.dettingen-erms.de     https://de.wikipedia.org/wiki/Dettingen_an_der_Erms

3. Etappe von Dettingen/Erms nach Römerstein-Böhringen: Über das Gestüt Güterstein zu den Gütersteiner Wasserfällen zum archäologisch bedeutenden Runden Berg und weiter zum Uracher Wasserfall und nach Urach. Durch das vom Kalktuff geprägte Zittelstatt, dann auf der alten Steige hinauf auf die Albhochfläche nach Hengen und Böhringen.

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Vor der Kirche in der Ortsmitte von Dettingen/Erms treffen wir auf die Albvereinsmarkierung   und folgen ihr hinauf zum Calverbühl und hinunter zur Hirschlache. Hier verlassen wir die Markierung und gehen links abwärts zum Waldheim am Waldrand. Rechts dran vorbei und ca. 400 m auf dem Schotterweg leicht aufwärts, dann ca. 500 m abwärts. In der Kehre scharf links hinunter zum Waldrand. Hier nach rechts und am Waldrand entlang bis wir wieder auf die Markierung treffen und ihr um den Berg ins Maisental folgen. Hier kurz abwärts, dann rechts auf dem zweiten Wiesenweg der Premiumweg-Markierung Wasserfallsteig nach durch die Obstwiesen am Hang entlang und hinauf zu den Gütersteiner Wasserfällen. Ab hier folgen wir dem vorbei am Runden Berg und durch die Hölle zum Uracher Wasserfall. Ab hier auf dem HW1 Uracher Bahnhof. Durch die sehenswerte Altstadt (Schloss, Amanduskirche, Seminar, Haus am Gorisbrunnen, Rathaus, Marktplatz, altes Oberamt …), Mittagsrast (**Vier Jahreszeiten, Wilder Mann ...). Durch die Webervorstadt zur B28 und ab jetzt markiert auf dem alten Sommerweg durch die Zittelstatt hinauf nach Hengen und weiter auf dem alten Böhringer Weg nach Römerstein-Böhringen.

24,3 km, 900 Hm Anstiege

Ü: **Gasthof Hirsch, Böhringen, 07382-93790. Weitere Informationen: www.roemerstein.de     https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6merstein_(Gemeinde)

4. Etappe von Römerstein-Böhringen nach Blaubeuren: Über Zainingen mit seiner Hüle im Vulkanmaar auf einem Weg, wie ihn Mörike schon gegangen sein könnte, nach Feldstetten, über die Parklandschaft des Nattenbuch und Heroldstatt-Sontheim hinunter nach Blaubeuren.

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Die Wanderung beginnt an der Böhringer Kirche, danach rechts in die Untere Kirchstraße, nach links in die Braike, geradeaus in Richtung SO am Aussiedlerhof vorbei zum Waldrand, hier kurz links, dann rechts ins Kirrtal und hoch bis zum asphaltierten Feldweg. Nach rechts zur B28, l queren und gleich links die Alte Straße hinunter in den Ort zur berühmten Zaininger Hüle. Ab hier Albvereinsmarkierung auf dem Urweg Ulmer Straße - Salzstraße – Zaininger Weg, durch Feldstetten mit seiner Hülen-Karikatur. Weiter auf dem Albvereinsweg über den Nattenbuch nach Heroldstatt-Sontheim, das wir auf Blaubeurer Weg verlassen. Ab Abzweigung zur Sontheimer Höhle gehen wir unmarkiert Richtung OSO auf der alten Heusteige. Wo der Asphaltweg nach rechts in den Wald abzweigt, bleiben wir auf dem Schotterweg am Waldrand, der geradeaus Richtung O durch den Wald und nach etwa 1 km an einer Waldhütte auf den markierten Albvereinsweg trifft, dem wir jetzt durch die Siedlung Steigziegelhütte hinunter zur Einmündung der K7327 in die B28 folgen. Wir überqueren die Kreisstraße, gehen kurz nach links, biegen nach 200 m markiert links ab, queren die B28, steigen das kleine Tälchen Schinderteich hoch, verlassen oben die Markierung, biegen rechts ab und wandern zunächst an der Hangkante, später auf der Oberen Steige hinunter zur Marktstraße und ins Zentrum von Blaubeuren. 

27,1 km, 550 Hm Anstiege

Ü: **Hotel Ochsen, Blaubeuren, 07344-969890,  **Hotel Löwen, Blaubeuren. Außerdem Jugendherberge auf dem Rucken und Naturfreundehaus an der Blau. Weitere Informationen: www.blaubeuren.de    https://de.wikipedia.org/wiki/Blaubeuren      

5. Etappe von Blaubeuren nach Ulm: Das Fachwerkstädtchen Blaubeuren bietet mit dem Blautopf, mit dem spätgotischen Kloster und seinem berühmten Hochaltar sowie dem Urgeschichtlichen Museum mehrere Sehenswürdigkeiten ersten Ranges. Im Blautal gehen wir abwärts nach Söflingen mit seinem fünfeckigen Klosterhof und weiter in die alte Freie Reichsstadt Ulm.

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Start ist am Blautopf. Um den Blautopf herum, auf dem Mühlweg vorbei an der Alte Mühle und am Freibad, dann nach links ind den Wald und auf dem Tugendpfad am Hangfuß, teils im Wald bis zum Frauenberg bei Gerhausen, wir auf den Albvereinsweg treffen. Ihm folgen wir bis zur Fußgängerbrücke über die Blau bei Altental. Nach der Brücke gleich links und zum Radweg, auf dem wir bis zu den Fischteichen vor Arnegg gehen. Hier nach links auf der Brücke über die Blau und weiter auf dem Dammweg bis zum Wassergraben. Vor dem Graben nach rechts und auf dem Fußpfad entlang des Grabens bis zur Blau. Nun auf dem Grasweg entlang der Blau durch das Naturschutzgebiet Arnegger Ried bis zur Straße, nach rechts, über die Blau-Brücke und gleich wieder nach links. Bald finden wir wieder die Markierung , der wir bis zum Steg über die Blau bei Herrlingen folgen. Vor dem Steg nach rechts und auf dem Fußpfad durch die Wiese, über die Straße und nur kurz markiert, dann unmarkiert auf dem Waldweg das Tälchen unterhalb von Schloss Klingenstein hoch bis zum südlichen Ortsrand. Nach rechts auf den Asphaltweg, knapp 200 m aufwärts, dann links in Richtung O zum Waldrand des Galgenbergs. Fußpfad abwärts zu B28, rechts, nach 400 m über den Blaukanal, dann nach links und auf dem asphaltierten Waldweg Richtung Söflingen bis zur Siedlung Roter Berg. Auf der Straße nach links über den Blaukanal, dann gleich wieder rechts und nun immer linksseitig entlang des Blaukanals bis zum Söflinger Klosterhof (viele Einkehrmöglichkeiten im und um den Klosterhof). Wir gehen links um die alte Klostermühle, über den Blaukanal, geradeaus durch den Torbogen in die Ottiliengasse, nach rechts in die Schösslesgasse, gleich wieder links in die Ochsengasse, bald wieder am Blaukanal, dem wir auf dem Fußweg bis zur Einsteinstraße folgen. Queren, vorbei am ESC-Sportgelände, an der Einmündung des Blaukanals in die Blau über die Blau und nun auf dem linksseitigen Blau-Uferweg bis zum Westglacis der Stadtbefestigung. Hier kurz rechts, dann links in die Bleichstraße, nach rechts in die Schillerstraße und nach wenigen Metern über den Zebrastreifen zum Fußgängersteg über die Bahn und weiter zum Hauptbahnhof. Durch Bahnhofstraße und Hirschstraße gelangt man zum Ulmer Münster.

Alternative: In der Söflinger Schlösslesgasse nach rechts zur Endstation der Straßenbahn Linie 1 zum Ulmer Hauptbahnhof. Dadurch verkürzt sich die Etappe um etwa 3,5 km.

21,4 km, 240 Hm Anstiege

Informationen: www.ulm.de     https://tourismus.ulm.de     https://de.wikipedia.org/wiki/Ulm

Genusswanderer können die Tagesetappen verkürzen:

1. Stuttgart - Schlösslesmühle (17,5 km)

2. Schlösslesmühle - Bempflingen (17,5 km)

3. Bempflingen - Bad Urach/ Kurbereich (18 km)

4. Bad Urach - Böhringen (18,5 km)

5. Böhringen - Heroldstatt (16 km)

6. Heroldstatt - Blaubeuren (12 km)

7. Blaubeuren - Ulm (21,4 km bzw. 18 km)

Karten: Amtliche Stadtkarten von Stuttgart und Ulm, Freizeitkarten 1 : 50 000 des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg, Blätter 520 Stuttgart, 524 Bad Urach und 525 Ulm

Literatur:    Eduard Mörike: Das Stuttgarter Hutzelmännlein. Märchen. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2002

                    Eduard Mörike: Hundert Gedichte. Aufbau-Verlag, Berlin 2004

                    Irene Ferchl / Wilfried Setzler: Mit Mörike von Ort zu Ort. Silberburg-Verlag, Tübingen 2004